ΔΙΧΤΥDAS KLOSTER VARLAAM

 

  Der imposante Fels, auf dem das Kloster steht, sehr nahe und gegenüber dem Felsen des Klosters von Megalo Meteoro, aber mit weit weniger Fläche auf  seinem Gipfel als dieser, wurde der Überlieferung nach erstmals vor 600 Jahren bewohnt, im 14. Jahrhundert vom Zeitgenossen des Seligen Athanassios Meteoritis dem Asketen Anachoriten Varlaam, nach dem auch das Kloster benannt wurde.

  Das prachtvolle heutige Katholikon, das ‘‘Αllerheiligen’’ geweiht ist, wurde 1541/42 - den diesbezüglichen Inschriften u.a. Archivquellen nach – von den aus Ioannina stammenden Brüdern den Mönchen Theophanis (gest. 17. Mai 1544) u. Nektarios (gest. 7. Apr. 1550) Apsarades gebaut. Es scheint aber, dass in Wirklichkeit der Bau des Katholikon im Jahr 1541/42 nur in groben Zügen beendet worden war, während die Details der Bau- und anderen Arbeiten an Kirche und Narthex bis Mai 1544 fortgeführt worden sind, was aus einer Schrift des Mönchs Kassianos, des Abtes des Klosters Simonos Petras, zu schliessen ist, die über den Tod des Mönchs Theophanis berichtet. Diesem Text nach starb Theophanis nach zehnmonatiger schwerer Krankheit am 17. Mai 1544, Samstag und Vorabend des Sonntags des Blinden.

  In seinem letzten Stunden also sammelte er seine ganzen Kräfte, kam aus seiner Zelle heraus, und gestürzt auf seinen Stock, erreichte er die Kirche, welche gerade fertiggestellt worden war. Er ging hinein, und verzückt von ihrer Schönheit und ihrem Glanz, sagte er Preis und Dank dem Herrn und allen Heiligen, deren Andenken er auch die Kirche weihte. Anschliessend segnete er alle sich dort aufhaltenden Brüder, die als Steinbrecher, Maurer, Bauleute und Holzschnitzer für den Bau und die Dekoration der Kirche gearbeitet hatten, und tief zufrieden und gerührt kehrte er in seine Zelle zurück, wo er seine Seele ruhig und friedlich seinem Schöpfer übergab: ‘‘Επι έτους ˏζνβˊ  (7052-5508 = 1544), κατά τον μήνα Μάιον, τη αυτού ιζˊ, Σαββάτου λαχούσης της ημέρας, ώρα δε ενάτη, ετελειώθη ο πάνσεπτος και περικαλλής ναός συν τω νάρθηκι, επάνω της ιεράς πέτρας Βαρλαάμ, δια συνδρομής, κόπων τε και εξόδων των πανοσιοτάτων και αιδεσιμωτάτων πατέρων, των και αυταδέλφων, κυρού Νεκταρίου και κυρού Θεοφάνους, των μακαρίων ανδρών. Εν τώδε τω καιρώ ησθένησεν ωσεί μήνας δέκα ο μακάριος Θεοφάνης και τοσούτω δαμασθείς υπό της πολλής ασθενείας, ότι σχεδόν εγγίσας έως των πυλών του θανάτου· από δε του πόθου, ούπερ είχεν προς τον ναόν, εγερθείς προθύμως και περιχαρής, οία και ην ασθενής στηριζόμενος υπό της ράβδου αυτού, ένδον εισελθών και ιδών την τελείωσιν του ιερού ναού και υψώσας τας χείρας εις τον ουρανόν και το ‘‘δόξα σοι ο Θεός’’ επειπών, τους δε Αγίους Πάντας ευχαριστήσας εκ πόθου – ούτω γαρ τω ναώ το καινώ ούτως προσηγορεύσατο - , ομοίως ουν ευχόμενος και ευλογών και πάντας τους αδελφούς, λατόμους και οικοδόμους, κτίστας τε και τους λειτουργούς, επίσης εδεξιώσατο και υπερηυχήσατο η ηγιασμένη ψυχή. Είτα πάλιν εστράφη τους ιδίοις ποσί πορευόμενος εν τω κελλίω αυτόύ και, σχηματισάμενος εαυτόν τω τύπω του ζωοποιού σταυρού, κατέθετο το ιερόν σκήνος επί την στρωμνήν αυτού, ορών προς ανατολάς…’’ (Kod. 180 und 275 des Kl. Varlaam).

  Das Katholikon des Klosters Varlaam ist ein typisches stillvolles Katholikon vom Typ, der auf dem Athos üblich ist, und die zweisäulige Kreuzkuppelkirche hat die charakteristischen Nebenapsiden rechts und links. Vor der Hauptkirche ist ein geräumiger Eso-Narthex (Liti) mit einer schönen Kuppel in der Mitte, die der Hauptkirche entsprechend auf vier Pfeiler gestützt ist.

  Die Hauptkirche wurde der Inschrift nach (an der Südwand) im Jahre 1548 ausgemalt. Der Name des Künstlers wird nicht erwähnt, aber die Technik, die Farbe, die Bewegungen und die Anordnung der Gestalten und der Szenen sowie der allgemeine Stil der Fresken sind gleich mit denen der Fresken der Kapelle des Agios Nikolaos vom Kloster Megistis Lavras (auf dem Berg Athos), die (nach der Inschrift) im Jahre 1560 der Maler Frankos Katelanos aus Theben gemalt hat. Deshalb wird die Ausmalung der Hauptkirche des Klosters Varlaam demselben berühmten Künstler zugeschrieben wie auch die Ausschmückung des Katholikons des Klosters des sel. Nikanor in Zavorda bei Grevena.

  Im Zentrum der Kuppel ist der Pantokrator (der Allmächtige) als gerechter Richter dargestellt. An der Kuppeltrommel (Tympanon) der Chor der Propheten und Engel, in den dreieckigen Nischen die vier Evangelisten, von denen Lukas die Ikone der Gottesmutter malt. In den zwei Nebenapsiden der Hauptkirche sind lebensgrosse Soldatenheilige abgebildet, während die höher befindlichen Wandflächen mit personenreichen Kompositionen aus dem Leben und der Passion Christi und aus dem Festezyklus der Kirche dekoriert sind. An der Westwand über dem Eingang die übliche Darstellung vom Entschlafen Mariae: das Zentrum beherrschen der leblose Körper der Gottesmutter auf dem Totenbett und Christus, der zärtlich die reine Seele seine unbefleckten Mutter hält, rechts und links Engel, die Apostel und Hierarchen. Wunderbar sind auch die Darstellungen einzelner Heiliger, wie z.B. der melodienreichen Hymnen- komponisten der Kirche Ioannis Damaskinos und Kosmas Maiumas.

  An der östlichen Pfeilern seitlich der Ikonostase sind links die Gottesmutter und rechts Christus abgebildet, die mit ihren charakteristischen und reich dekorierten Heiligenscheinen sehr stark an tragbare Ikonen erinnern, wie es auch bei anderen Einzeldarstellungen von Heiligen und Erzengeln vorkommt (Johannes der Vorläufer, Erzengel Michael u.a.). An den westlichen Pfeilern sind die Stifter des Klosters abgebildet, in ihrer Mönchskleidung, voller Ehrfurcht und Demut: links unter dem Gottesmutterbild Theophanis, der wie üblich ein kunstvolles Modell des Gebäudes präsentiert, und rechts unter dem Christusbild Nektarios.

  In der Nische des Altarraums beeindruckt die Darstellung der Gottesmutter (Platytera tou Uranou) mit dem Glanz des Goldes und der anderen Farben sowie mit der Sanftheit ihres Gesichtsausdrucks. Darunter die Darstellung der Engel als Priester des Herrn, voller Gottesfürchtigkeit und mystischer Andächtigkeit.

  Die prachtvolle Dekoration der Hauptkirche des Katholikons im Kloster Varlaam trägt alle Merkmale der Kunst von Frangos Katelanos: die Einzelheit in der Erzählung und Analyse der historischen Ereignisse der dargestellten Kompositionen einerseits und der ausgeprägte Realismus (vielleicht ein Einfluss der italienischen Kunst) andererseits. Frangos Katelanos konnte sich zwar nicht ganz dem Einfluss des grossen kretischen Malers Theophanis entziehen, aber wie A. Xyngopoulos bemerkt: ‘‘sein Werk könnte als eine Reaktion auf die allgemeine Bewunderung und Unterwerfung unter die Kunst das grossen Malers aus Kreta charakterisiert werden.’’

  Achtzehn Jahre nach der Ausschmückung der Hauptkirche, im Jahre 1566, haben den erhaltenen Inschriften nach zwei Agiographen aus Theben die leiblichen Brüder Georgios, Priester und Sakellarios in Theben, und Frangos den Narthex (Liti) des Katholikons ausgeschmückt auf Kosten des Bischofs von Wella bei Ioannina Antonios Apsaras. Die zwei Brüder trugen, wie es Stiftungsinschriften von Kirchen in den Dörfern Krapsi und Klimatia (od. Weltsista) in Epirus bezeugen, den Nachnamen Kondaris. Die Kirche des Agios Nikolaos in Krapsi haben sie gemeinsam im Jahre 1563 ausgeschmückt, während die Fresken in der Kirche ‘‘Metamorfoseos tou Sotiros’’ (Christi Verklärung) in Klimatia ein Werk des Frangos Kondaris aus dem Jahre 1568 ist.

  In Zentrum der Kuppel des Narthex herrscht die Darstellung des Pantokrator (Allmächtigen) . An der Ostwand die personenreiche Darstellung des Jüngsten Gerichts mit all den charakteristischen Szenen. An der Westwand symbolisiert die eindrucksvolle allegorische Darstellung des seligen Einsieder Sissois, der über einem offenen Grab mit den Gebeinen des ruhmreichen Heerführers und Welteroberers Alexander des Grossen trauert, die Philosophie der Vergeblichkeit alles Irdischen und das unvermeidliche und rücksichtslose Todesschicksal für jeden Menschen ohne Ausnahme:

‘‘Πάντα ματαιότης τα ανθρώπινα όσα ούχ υπάρχει μετά θάνατον· ου παραμένει ο πλούτος, ου συνοδεύει η δόξα· επελθών γάρ ο θάνατος, πάντα ταύτα εξηφάνισται…’’

  Am östlichen Teil der Südwand sind über ihrem Grab die zwei seligen Stifter Nektarios und Theophanis zu sehen, die gemeinsam ein Modell ihrer Kirche halten;  ihre strengen Gesichtszüge und überweltliche Ruhe werden besonders an ihren entmaterialisierten Gestalten betont. An den östlichen Pfeilern links Panagia Messitria (Gottesmutter, Vermittlerin und Beschützerin der Christen) und rechts Christus. Alle übrigen Wandflächen sind ausgeschmückt mit Martyriumsszenen, Ganzkörperbildern von seligen Asketen u.a.

  Eine Inschrift über die Darstellung der Gottesmutter im Narthex links informiert uns, dass ‘‘εν έτει δε Χριστού αψπ´ (=1780) και αψπβ´ (=1782) ανεκαινίσθη άπασα η ιστορία του αγίου βήματος του καθολικού και νάρθηκος τούτου δια συνδρομής και δαπάνης του ταπεινού επισκόπου Σταγών Παρθενίου εις μνημόσυνον και ψυχικήν αυτού σωτηρίαν’’. Es handelt sich um den bekannten Gelehrten und tatkräftigen Bischof von Stagoi Parthenios (März 1751-26. März 1784) einen ehemaligen Bruder des Klosters und grossen Wohltäter und Stifter. Unter anderem schenkte er dem Kloster sein bedeutendes persönliches Archiv wie auch seine Bibliothek. Auf seine Kosten liess er den Exo-Narthex des Katholikons erbauen, bestehend aus einem doppelten Arkadengang, wie das im Gedicht das Mönchs Gabriel Agiamonitiserwähnt und beschrieben wird (1786). Dieser Exo-Narthex blieb erhalten, wie es scheint, bis 1857, als er, wie eine eingemaurte Inschrift zeigt, nach demselben Plan restauriert oder wiedergebaut wurde, und schliesslich durch den heutigen Exo-Narthex ersetzt wurde mit dem Fremdenzimmer im oberen Stockwerk, was unter dem Metropoliten von Triki und Stagoi Polykarpos (Thomas) und dem Abt des Klosters Christoforos Mais geschah, wie eine eingemauerte Marmorplatte aus dem Jahre 1930 bezeugt.

  Erwähnenswert wegen ihrer feinen und kunstvollen Verarbeitung ist die holzgeschnitzte vergoldete Ikonostase in der Hauptkirche des Katholikons wie auch der Abtthron und die zwei Lesepulte mit Elfenbeindekoration. An einem von ihnen informiert uns eine Inschrift, dass sie unter dem Bischof von Stagoi Paissios (Klinovitis 1784-1808) und dem Abt Anatolios angefertigt wurden.

  Heute besitzt das Kloster Varlaam eine reiche und bedeutende Sammlung von Manuskripten, nämlich 290. Viele davon sind von besonderem Interesse wegen ihrer vielfarbigen kunstvollen Dekoration (einige Miniaturen, viele dekorative Anfangsbuchstaben und Übertitel). Es sei erwähnt, dass hier gegen Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts die am besten organisierte bibliographische Werkstätte (Atelier) der Meteora-Klöster in Betrieb war, wo spezialisierte Kalligraphen und Schreiber-Dekorateure von Kodexen methodisch und intensiv arbeiten. Hier arbeiteten am Anfang des 17. Jhdts eine Vielzahl von Kalligraphen und Kodexschreibers Lukas, des Bischofs von Boseo (1583-1603) und später Metropoliten von Hungaro-Vlachia (1603-1628), des Epiroten Matthaios Myreon (†1624) und der Mönche von Varlaam Arsenios und Ioannikios.

  Unter den handgeschriebenen Kodexen, die im Museum des Klosters zu besichtigen sind, betrachtenswert ist der Kodex 298, ein Pergamentevangeliar von hoher Qualität und paläographischem Wert, das den byzantinischen Kaiser Konstantin VII. Porfirogennitos (912-959) gehört haben soll. Dieser Kodex aber, der aus dem Kloster Dussiku (hl. Vissarion) kommt, scheint, wie seine Schriftart zeigt, vom Ende des 13. bzw. Anfang des 14. Jhdts, (also Jahrhunderte später) zu stammen.

  Viele seltene frühe Drucke sind in der Bibliothek des Klosters zu finden. Im Klostermuseum sind ausser den illustrierten Manuskripten auch viele andere Kirchenkleinodien zu sehen, wie metabyzantinische tragbare Ikonen, goldbestickte Priestergewänder und Epitaphe, verschiedene Kleinkunst- und Silberobjekte.

  Von den tragbaren Ikonen hat besonderen künstlerischen Wert die Theotokos Vrefokratoussa (Gottesmutter den Heiligen Knaben haltend), umgeben von zwei Engeln und Heiligen, ein Werk des berühmten Malers Emmanuel Tzannes aus Kreta aus dem Jahre 1668. Besondere Bedeutung aber neben seinem künstlerischem Wert hat auch der goldbestickte Epitaph auf grünem Samt aus dem Jahre 1609, der beweist, dass im Kloster Varlaam auch eine Werkstatt für Goldstickerei in Betrieb war, denn seine Inschrift erwähnt, dass ‘‘το παρόν ανάθημα ετελειώθη εν τω στύλω του Βαρλαάμ διεξόδων της αυτής μονής…’’. 

  Auf  seinem Randträgtdieser Epitaph denbekannten Reim: ‘‘Την φοβεράν σου, βασιλεύ, Δευτέραν Παρουσίαν /πίστει και πόθω προσδοκώ..’’.

  An der nordwestlichen Ecke des Felsens steht die Kapelle der Drei Hierarchen, eine einschiffige Kapelle, die ihrer Inschrift nach 1627 gebaut und 1637 ausgeschmückt wurde vom Priester Ioannis aus Kalambaka mit Hilfe seiner Kinder. Die Fresken, sehr gut erhalten, sind ein charakteristisches Exemplar aus der ersten Hälfte des 17. Jhdts. Interessant ist hier die Darstellung der 24 Strophen des ‘‘Akathistos Hymnos’’, welchen man stehend singt. Beeindruckend sind zwei personenreiche Kompositionen an der Westwand; rechts der Tod des Johannes Chryssostomos, links der Tod Efraims des Syrers. Die heutige Kapelle hat die ältere gleichnamige bescheidene Kapelle ersetzt, die der erste Felsbewohner der Einsiedler Varlaamgebaut hatte und später die leiblichen Brüder Apsarades, Nektarios und Theophanis, restaurierten. (...)

  Die heilige Stifter des Klosters Varlaam Nektarios und Theophanishaben in sehr jungem Alter um das Jahr 1495 das Ordenskleidvon ihrem Geron Savvas angenommen, mit dem sie siebzehn Jahre lang bis zu seinem Tode auf der Insel von Ioannina gelebt haben (9. Apr. 1505). Im selben Jahr nach seinem Tode verliessen sie wahrscheinlich die Insel und zogen zum Agion Oros (Berg Athos), wo sie sich im Kloster Dionyssiou zurückzogen beim früheren Ökumenischen Patriarchen Niphon (†12. Aug.1508). Nach wenigen Jahren dortigen Aufenthalts kehrten sie zur Insel von Ioannina zurück, wo sie auf eigene Kosten um 1506/1507 das Kloster Timiou Prodromou (des redlichen Vorläufers) errichteten. Aufeinander folgende Interventionen der kirchlichen und politischen Behörden zwangen sie im Jahre 1510/11, diesmal endgültig, ihre Stätte der Askese zu verlassen. So kamen sie schliesslich nach Meteora auf der Suche nach ihrer asketischen Vollendung und dem überweltlichen Seelenfrieden. Am Anfang wurde ihnen der Felsen Prodromou (des Vorläufers) zur Verfügung gestellt, wo sie 7 Jahre (1510/11- 1517/18) lebten. 1517/18 schliesslich liessen sie sich –diesmal für immer- auf dem spitzen Felsen Varlaam nieder. Mit ihren Bemühungen, ihrer strengen Askese und ihren unermüdlichen Gebeten pflanzten und ernährten sie dort, bis er kräftig wurde, den Baum der Tugend mit seinem saftigen Früchten.

Die Stifter selber geben uns in ihren autobiographischen Schriften (Autobiographie, Testamentbrief aus dem Jahre 1541/42, zeitgenössische Erinnerungen im Kod. 127 des Klosters Varlaam) aufschlussreiche Informationen über ihr Leben und Werk, insbesondere über ihre Bautätigkeit, aber auch ihre geistige Aktivität auf den Meteora-Felsen. Hier sind einige charakteristische Abschnitte dieser Texte: ‘‘Μείναντες τοίνυν ημείς εν τω οικοδομηθέντι κελλίω του Τιμίου Προδρόμου χρόνον μικρόν, ουκ ήν ανεκτόν τώ πονηρώ και ανθρωποκτόνω διαβόλω οράν ημάς κατά Θεόν και ειρηνικώς ζώντας

  Τούτο ουν ενθυμηθέντες, απαίρομεν της πατρίδος ημών και παραγενόμενο εν τω θείω ναώ του Μετεώρου τόπον ησυχίας και αύθις ητήσαμεν. Εδόθη δε ημίν το ησυχαστήριον ήτοι ο στύλος του ιερού Προδρόμου παρά των τότε πατέρων, ενώ και αναβάντες και επί επτά όλοις έτεσιν οι δύο μόνοι εκείσε διαπεράσαντες, πάλιν διεσκεψάμεθα κατελθείν εκ τούτου και άλλοθέν ποθεν οικήσαι. Εστενώμενος ήν γαρ πάνυ ο του ιερού Προδρόμου στύλος και άλλως δια την υποκάτω των παραβαλλόντων σύγχυσιν· ου μην αλλά και οι περιερχόμενοι αέρες αυτώ, βλαπτικοί τε και νοσώδεις όντες, ουκ είων ημάς εκείσε διάγειν και παροικείν. Διό και ευρόντες τον πλατύν και ευάερον και ησυχαστικόν λίθον ευρύχωρόν τε και αρεστόν ημίν προς παροίκησιν όντα, όστις και Βαρλαάμ εκαλείτο, παρά τινος μοναχού Βαρλαάμ, οικήσαντος εν αυτώ πάλαι, την επωνυμίαν λαβόντα, και άοικον τη πολυετία όντα και έρημον παντελώς ως οικόπεδον, ηρξάμεθα κατά το, ζκς´ (7026-5509/08 = 1517/8) έτος ανανεούν και οικοδομείν αυτόν προς κατοίκησιν, μήτε κλίμακα έχοντα τό πρότερον, μήτε άλλην οικοδομίαν, είμή μόνον σημείά τινα κτισμάτων και οικοδομών παλαιών και μέρος τι εκ του βήματος του ναού. Ουδέ γαρ ήν τις εν τοις ευρισκομένοις της σκήτεως μοναχοίς ή και τοις πλησίον κοσμικοίς, όστις ενεθυμείτο εν τούτω τινά κατοικήσαντα. Και δη κόπον και πόνον βαλόντες…πάντα εξοικείων κόπων και αναλωμάτων ημών, και πρώτον Θεού συνάρσει ανεκαινίσαμεν εκ μέρους τον ναόν των μεγάλων Τριών Ιεραρχών…Επεί δε Θεού συνεργία και χάριτι και πλείονες των αδερφών ύστερον συνεισήλθον έως τριάκοντα και εις αύξησιν τα του ησυχαστηρίου εφέρετο, δειν ωήθημεν και ναόν ανοικοδομήσαι επαρκούντα ευτάκτως εις τήν τών πλειόνων αδελφών ανάπαυσιν. Και μετά σπουδής και προθυμίας πάντες οι περί ημάς αδελφοί πλείστα κεκοπιακόντες συν ημίν ολοψύχως, τον μέγαν τουτονί ναόν πεποιήκαμεν, τιμηθέντα επ’ονόματι των Αγίων Πάντων. Έκτισται δε και τετέλεσται κατά το, ζν´ (7050-5509/8 = 1541/42) έτος, διά ημερών είκοσιν όσον τάχος εκ βάθρων…’’ (Autobiographie).

  In ihrer Testamentschrift (1541/42) erwähnen sie u.a. folgendes:

  ‘‘Ενθεν τη βουλή και γνώμη του πανιερωτάτου Λαρίσης και του τότε οσιωτάτου καθηγουμένου της σεβασμίας και βασιλικής μονής του Μετεώρου τον του Βαρλαάμ λίθον ελάβομεν και κατά δεσποτείαν έχειν τούτον συνεχωρήθημεν.

  Επεί δε και πρότερον κάν τούτω σεβάσμιος ναός ωκοδόμητο, επί τω των αγίων μεγάλων διδασκάλων και ιεραρχών Βασιλείου, Γρηγορίου και Χρυσοστόμου ονόματι τιμώμενος, τη πολυετία δε φθαρείς ήδη και τη των ανθρώπων ερημώσει παντελεί αφανισμώ εκδοθείς, ως ίχνος και μόνον εκ τούτου σώζεσθαι, και ανεγείραμεν τούτον εκ βάθρων και ανεκτίσαμεν προς το βέλτιον. Εβουλόμεθα δε ποιήσαι και εις κρείττον κάλλος και σχήμα και μέγεθος, διά δε τον των κρατούντων φόβον ούκ ετολμήσαμεν το παράπαν αυξήσαι το σύνολο.

  Συνέβη γαρ τότε εν τοις καιροίς εκείνοις ορισμός εξελθείν υπό του σουλτάνου, ίνα τα καινούργια όλα χαλνούσιν όσα τε ανεκαινίσθησαν νεωστί επί ταίς των χριστιανών εκκλησίαις, και διά τούτου του φόβου ουκ εποιήσαμεν αυτόν καθώσπερ η έφεσις και η βουλή ημών ήτον, αλλά μικρόν τι μονύδριον χάριν του ψάλλειν και εκτελείν τας ακολουθίας ημών. Εν τούτω δε τω ρηθέντι ναώ ούκ ολίγω καιρώ διατρίψαντες, είτα Θεού συνάρσει και έτερον εκ βάθρων εγερείν εβουλήθημεν· ον και ανηγείραμεν διά δύο τρούλλων σταυροθόλιν ωραίον και ποικιλότατον, κόπους τε και ιδρώτας και εξόδους εν τούτω ου τους τυχόντας ενδείξαντες. Συναντιλαμβανομένου δε ημίν και του τα πάντα τελειούντος παντοδυνάμου Θεού, εν τούτω και κέλλας επήξαμεν προς ανάπαυσιν των ενασκουμένων μοναχών και των άλλων πως παρατυγχανόντων, και λοιπάς οικοδομάς και ανακτίσεις εβελτιώσαμεν εν αυτή τη μονή και ανεκτίσαμεν. Ετι δε και σκεύη και βιβλία και ιερά παντοία και ιερέων και διακόνων αλλαγάς κατεπλουτήσαμεν αυτήν είς αίνον και δόξαν Θεού. (…)

  Die leiblichen Brüder Apsarades oder Apsarates stammten aus einer alten, angesehenen byzantinischen Familie und besassen grosses Geld- und Gründvermögen. Ihre Eltern starben beide als Nonne und Mönch unter den Namen Kataphygi (†7. Nov. 1506) und Job († 1523/24). Nonnen waren auch ihre Schwestern Athanassia († 11. Nov. 1512), Eugenia († 1513/14) und eine dritte, deren Name nicht bekannt ist.

  Für ihre Schwestern und Eltern haben Nektarios und Theophanis ein Einsiedelei in der nähe des Klosters Prodromou auf der Insel von Ioannina errichtet: ‘‘Μετά τούτου και το πλησίον του χωρίου κελλίον εκτίσθη παρημών, εις όπερ αι κατά σάρκα και κατά πνεύμα ημών αδελφαί κατώκουν, τον μονήρη βίον προελόμεναι· τρεις γαρ ήσαν αυταί και συν αυταίς και ο πατήρ και η μήτηρ ημών, τω ιερώ και ούτοι των μοναχών σχήματι τελειωθέντες’’ (Autobiographie).

  Interessante Texte und andere Informationen über Leben und Werk der zwei Brüder enthalten die Manuskripte des Klosters Varlaam 127, 134, 180, 275 u. 281 wie auch das Manuskript 172 des Klosters Panteleimonos vom Agio Oros (Berg Athos), das früher dem Kloster Varlaam gehörte. 


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